Rückblick auf den 15. Jugendlandtag NRW: Junge Menschen gestalten Politik mit
Düsseldorf. Der Jugendlandtag Nordrhein-Westfalen 2025 ist am vergangenen Wochenende erfolgreich zu Ende gegangen und hat erneut gezeigt, wie groß das politische Interesse junger Menschen im Land ist. Drei Tage lang übernahmen mehr als 190 Jugendliche im Alter zwischen 16 und 20 Jahren die Plätze der Abgeordneten im Landtag und erlebten unmittelbar, wie parlamentarische Entscheidungsprozesse funktionieren.
Auch Landtagsabgeordneter Wilhelm Korth stellte einem jungen Menschen aus seiner Heimatregion seinen Sitz zur Verfügung. „Ich freue mich sehr, dass Louisa K. aus Ascheberg mich in diesem Jahr vertreten hat. Ihr Engagement zeigt, wie viel Ideenreichtum und Verantwortungsbewusstsein junge Menschen mitbringen. Für mich ist klar: Wir brauchen den politischen Beitrag und die Perspektiven junger Menschen!“, betont Korth.
Vom 13. bis 15. November tauchten die Teilnehmenden tief in den politischen Alltag ein: Sie bildeten Fraktionen, bereiteten Ausschusssitzungen vor, hörten Sachverständige an und erlebten schließlich die große Plenarsitzung, in der über zwei Anträge beraten wurde. Im Mittelpunkt stand in diesem Jahr der Wunsch nach einer stärkeren, dauerhaften Beteiligung junger Menschen an politischen Prozessen. Mit deutlicher Mehrheit sprach sich der Jugendlandtag dafür aus, ein fest etabliertes Jugendparlament in Nordrhein-Westfalen zu schaffen. Die Empfehlung wird nun – wie alle Beschlüsse des Jugendlandtags – an den Hauptausschuss des Landtags übermittelt und dort weiterbehandelt. Begleitet wurde die dreitägige Veranstaltung von einem vielfältigen Rahmenprogramm, das unter anderem ein Demokratietraining und den traditionellen Parlamentsabend bot.
Mit Blick auf ihre Erfahrungen resümiert die diesjährige Vertreterin von Wilhelm Korth MdL, Louisa K.: „Die drei Tage in Düsseldorf haben mir nicht nur gezeigt, wie vielseitig politische Arbeit in der Realität ist, sondern mich auch motiviert, mich weiter politisch zu engagieren. Auch die Gemeinschaft mit den anderen jungen Menschen war super, weitere Treffen sind bereits in der Planung“.