Den Alltag der Landespolitik hautnah erleben
In den vergangenen zwei Wochen absolvierte Paul-Leonhard Salm ein Praktikum im Landtagsbüro des Abgeordneten Wilhelm Korth. Von Plenar-, Fraktions- und Ausschusssitzungen über Arbeitskreistreffen bis hin zu einem Außentermin bei der Jagd und Hund sowie dem stimmungsvollen Närrischen Landtag erhielt er vielfältige und weitreichende Einblicke in die Landespolitik Nordrhein-Westfalens. „Was von außen klar definiert und geradeaus wirkt, entspricht in der Praxis oft politischen Prozessen, die deutlich vielschichtiger und nuancierter sind, als es der Schein vermuten lässt. Dies zwei Wochen lang miterleben zu dürfen, hat mein Politikverständnis nachhaltig beeinflusst“, so Paul-Leonhard Salm.
Besonders eindrücklich sei für ihn dabei die komplexe politische Entscheidungsfindung gewesen. „Zu erleben, wie verschiedene Informationen, Eindrücke und Empfehlungen, auch mit Blick auf die Forderungen unterschiedlicher Interessenvertretungen, zusammengeführt werden und daraus politikfähige Kompromisse entstehen, war mit Sicherheit eines der Highlights meines Praktikums“, erklärt Salm.
Darüber hinaus erlebte Salm beim Närrischen Landtag eine langjährige Tradition der Brauchtumspflege, die den Landtag für Karnevalsjecken aus ganz Nordrhein-Westfalen zugänglich machte und geselliges Beisammensein in den Mittelpunkt stellte.
Auch Wilhelm Korth zeigt sich zufrieden. „Ich bin froh, dass ich Paul-Leonhard Salm die Vielfalt und den Wert unserer Arbeit in der kurzen Zeit ein wenig näherbringen und sein Interesse an politischer Arbeit weiter wecken konnte. Dafür sind solche Praktika da“, so der Abgeordnete.
Insgesamt sei Salm überaus zufrieden und dankbar für die Zeit. „Ich habe es wirklich genossen, so herzlich von Herrn Korth, seiner wissenschaftlichen Mitarbeiterin Lara Boden und dem gesamten Landtag in den politischen Alltag eines Abgeordneten eingeführt zu werden. Ohne das große Vertrauen und die Geduld, die mir entgegengebracht wurden, hätte ich mit Sicherheit nicht so viel lernen können. Das weiß ich sehr zu schätzen.“